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Strapazin Nr. 153: Comic-Shops (Dezember 2023)

Mit Beiträagen von: COVER: Enrico Marini COMICS SHOP Basel Luca Bartulović & Lukas Künzli Jared Muralt MODERN GRAPHICS Berlin Bruno Giannori, Vanessa Karré, Elsa Klée, Mawil & Marie-Luce Schaller STRIPES & STORIES Hamburg Wiebke Bouldan Helena Baumeister Kathrin Klingner HET BESLOTEN LAND Leuven Bart Schoofs LAMBIEK Amsterdam Larie Cook Edwin Hagendoorn Victor Meijer Joost Halbertsma Pier Dola Guido Van Driel SUPER HÉROS Paris Maybelline Skvortzoff PAPIERS GRAS Genf Léa Vautravers

Was wäre das für ein Bild, wenn alle in Europa lebenden Menschen, die Asterix kennen, zeitgleich die Feld­flasche, gefüllt mit Zaubertrank, zum Trinken ansetzten!
Würde man diese Menschen fragen, welche Comics sie sonst noch kennen und ob sie regelmässig einen Comic-Shop besuchen, wäre die Reaktion der meisten dieselbe – ein verstohlener Blick auf den Boden. Doch erfreulicherweise zeigt das Beispiel von Asterix die grosse Bekanntheit von Comic-Held*innen und somit auch, wie zugänglich Comic-Bücher für alle jederzeit und überall sind. Aber sinnvollerweise stützt sich das Kulturgut Buch nicht nur auf einzelne, kometenhafte Bestseller, sondern liefert uns Leser*innen eine Bandbreite an Lektüre. Denn wir leben nicht nur in einer Welt der Superlative, der Verkaufsschlager und Longseller, sondern bereichern unseren Geist mit weitaus mehr Nahrung.
Und so steht diese STRAPAZIN-Ausgabe ganz im Zeichen der Comic-Shops und ihren zeichnenden Freund*innen, die ihren
Beitrag dazu leisten, dass die Antwort auf Comics nicht nur Asterix lautet.
Das 40-Jahre-Jubiläum vom Comix Shop in Basel gab Anlass, die Welt dieser Läden etwas besser auszuleuchten. Dies hat David Basler in sieben umtriebigen Läden in Europa gemacht, hat Gespräche geführt und viele Fragen gestellt, in den Comic-Shops:
Was diese erfahrenen Comic-Shop-Besitzer*innen vereint, ist die Tatsache, dass sie alle beharrlich auf Langlebigkeit und Wiederauferstehung setzen. Oder, wie Joe Field, Besitzer von Flying Colors Comics in Kalifornien im Sekundärbuch Comic Shop (Ohio University Press, 2017) zitiert wird: “We are the cockroaches of pop culture. We will survive a nuclear fallout.”
Die Spezialisierung der Buchhandlung als Comic-Shop führt zu Sortimentstiefe und -wissen und könnte eine möglicherweise antiquierte, aber nachhaltige Überlebensstrategie sein, gewählt von ausnahmslos tollkühnen Geschäftsleuten, Verfechter*innen der Bibliophilie, unverfrorenen Enthusiast*innen der Comic-Kultur. Die Comic-Reportage über den Comix Shop Basel in diesem Heft spürt diesem Schlag Mensch nach und steht stellvertretend für andere Läden.
Comic-Shops haben weder die Strahlkraft von Kryptonit noch ausreichend finanzielle Ressourcen, um mit abertausend Lux ihr Emblem an den Nachthimmel zu projizieren. Doch sie spinnen ein feines, belastbares, magisches Netz zwischen Nischendasein und maximaler Popularität. In der Überzeugung, dass die Mutter aller Netze wohl nicht aus Kupfer- oder Glasfaserkabel geknüpft wird, sondern sich beim Öffnen eines Buchdeckels entfaltet.
Comic-Shops können nur existieren, wenn Comic-Künstler*innen ihre Geschichten aufs Papier zeichnen. Dies schafft eine Verbundenheit, ein weiteres Netz, das um sich greift. Darum haben die sieben hier portraitierten Comic-Shops ihre befreundeten Comic-Künstler*innen eingeladen, einen Beitrag für diese Ausgabe zu zeichnen. Mit einer Carte blanche stellen über 18 internationale Autor*innen so auf eindrückliche Weise die Vielseitigkeit des Mediums dar.
Im Grunde ist es ganz einfach – die Zeichner*innen brauchen die Comic-Shops, die Comic-Shops brauchen die Zeichner*innen, und beide brauchen dich als Leser*in! Denn auch Goscinny und Uderzo haben einst beim Spinnen ihrer Asterix-Geschichten noch keine fliegende Cashcow am Himmel gesehen …
Und nun, liebe Leser*innen, lasst euch überraschen! Wer weiss, vielleicht inspiriert euch die Comic-Shop-Weltkarte dazu auf eurer nächsten Reise einen neuen Comics-Shop zu entdecken.
Auf die Comic-Lektüre!

Produktspezifikation
Erscheinungsjahr 2023

Was wäre das für ein Bild, wenn alle in Europa lebenden Menschen, die Asterix kennen, zeitgleich die Feld­flasche, gefüllt mit Zaubertrank, zum Trinken ansetzten!
Würde man diese Menschen fragen, welche Comics sie sonst noch kennen und ob sie regelmässig einen Comic-Shop besuchen, wäre die Reaktion der meisten dieselbe – ein verstohlener Blick auf den Boden. Doch erfreulicherweise zeigt das Beispiel von Asterix die grosse Bekanntheit von Comic-Held*innen und somit auch, wie zugänglich Comic-Bücher für alle jederzeit und überall sind. Aber sinnvollerweise stützt sich das Kulturgut Buch nicht nur auf einzelne, kometenhafte Bestseller, sondern liefert uns Leser*innen eine Bandbreite an Lektüre. Denn wir leben nicht nur in einer Welt der Superlative, der Verkaufsschlager und Longseller, sondern bereichern unseren Geist mit weitaus mehr Nahrung.
Und so steht diese STRAPAZIN-Ausgabe ganz im Zeichen der Comic-Shops und ihren zeichnenden Freund*innen, die ihren
Beitrag dazu leisten, dass die Antwort auf Comics nicht nur Asterix lautet.
Das 40-Jahre-Jubiläum vom Comix Shop in Basel gab Anlass, die Welt dieser Läden etwas besser auszuleuchten. Dies hat David Basler in sieben umtriebigen Läden in Europa gemacht, hat Gespräche geführt und viele Fragen gestellt, in den Comic-Shops:
Was diese erfahrenen Comic-Shop-Besitzer*innen vereint, ist die Tatsache, dass sie alle beharrlich auf Langlebigkeit und Wiederauferstehung setzen. Oder, wie Joe Field, Besitzer von Flying Colors Comics in Kalifornien im Sekundärbuch Comic Shop (Ohio University Press, 2017) zitiert wird: “We are the cockroaches of pop culture. We will survive a nuclear fallout.”
Die Spezialisierung der Buchhandlung als Comic-Shop führt zu Sortimentstiefe und -wissen und könnte eine möglicherweise antiquierte, aber nachhaltige Überlebensstrategie sein, gewählt von ausnahmslos tollkühnen Geschäftsleuten, Verfechter*innen der Bibliophilie, unverfrorenen Enthusiast*innen der Comic-Kultur. Die Comic-Reportage über den Comix Shop Basel in diesem Heft spürt diesem Schlag Mensch nach und steht stellvertretend für andere Läden.
Comic-Shops haben weder die Strahlkraft von Kryptonit noch ausreichend finanzielle Ressourcen, um mit abertausend Lux ihr Emblem an den Nachthimmel zu projizieren. Doch sie spinnen ein feines, belastbares, magisches Netz zwischen Nischendasein und maximaler Popularität. In der Überzeugung, dass die Mutter aller Netze wohl nicht aus Kupfer- oder Glasfaserkabel geknüpft wird, sondern sich beim Öffnen eines Buchdeckels entfaltet.
Comic-Shops können nur existieren, wenn Comic-Künstler*innen ihre Geschichten aufs Papier zeichnen. Dies schafft eine Verbundenheit, ein weiteres Netz, das um sich greift. Darum haben die sieben hier portraitierten Comic-Shops ihre befreundeten Comic-Künstler*innen eingeladen, einen Beitrag für diese Ausgabe zu zeichnen. Mit einer Carte blanche stellen über 18 internationale Autor*innen so auf eindrückliche Weise die Vielseitigkeit des Mediums dar.
Im Grunde ist es ganz einfach – die Zeichner*innen brauchen die Comic-Shops, die Comic-Shops brauchen die Zeichner*innen, und beide brauchen dich als Leser*in! Denn auch Goscinny und Uderzo haben einst beim Spinnen ihrer Asterix-Geschichten noch keine fliegende Cashcow am Himmel gesehen …
Und nun, liebe Leser*innen, lasst euch überraschen! Wer weiss, vielleicht inspiriert euch die Comic-Shop-Weltkarte dazu auf eurer nächsten Reise einen neuen Comics-Shop zu entdecken.
Auf die Comic-Lektüre!

Fr. 15.00
Produktspezifikation
Erscheinungsjahr 2023
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